MS Europa oder MS Europa2 – welche ist der Favorit unserer Chaîne-Gruppe?

Montag, 15. Oktober 2018 - Bailliage Mecklenburg Vorpommern


Auf dem Weg von Lissabon über die Azoren, Porto Santo und Madeira zu den Kanarischen Inseln, konnte sich jeder der Chaîne-Freunde ein Bild machen, welches der beiden Luxusschiffe der persönliche Favorit ist. Erstmalig organisierte die Bailliage Mecklenburg-Vorpommern mit dem Kreuzfahrt-Reisebüro eine Passage auf MS Europa 2, dem jüngeren der beiden Schiffe.

Der erste Azoren-Anlauf wurde von den Nautikern aus Sicherheitsgründen von Sao Miguel nach Terceira umgeroutet, da ein Anlegen in Porta Delgada zu riskant war. Vor der Hafenanlage machten mächtige Wellen und Strömungen ein sicheres Manöver unmöglich. Da vertraute man gerne seinem erfahrenen Expeditionsexperten Kapitän Gottschalk von MS Bremen. Terceira entdeckten wir tags drauf bei gemäßigter See.

Zwei Tage und zwei Nächte sind die Azoren vom europäischen Festland entfernt und 36 weitere Stunden von Madeira so dass wir die Zeit genießen konnten, alle Räumlichkeiten zu entdecken.

Sieben verschiedene Restaurants stehen uns zur Verfügung, mit Terrasse der beliebte Yachtclub und auch ein großer Sitzbereich in der Sansibar. Morgens und mittags in leger-eleganter Umgebung speisen und sich seine persönlichen Wünsche allzeit erfüllen zu lassen, auch wenn sie außerhalb der Speisekarte liegen, zeugt von wahrem Luxus, der es unseren Reisenden besonders angetan hat. Inklusive selbstverständlich. Abends suchten wir gerne die Räumlichkeiten innerhalb auf, denn die Wetterverhältnisse waren im weiten Atlantik um die Azoren herum oft stürmisch und wechselhaft. Im Rahmen der Ausflüge hat der Ein oder Andere auch einen Regenguss abbekommen bei den herrschenden, milden Temperaturen allerdings erträglich. Ab Madeira war der Wettergott uns wieder hold und schickte eitel Sonnenschein.

Der Maschinenraum tief im Schiffsinneren ist für Technik-begeisterte hochinteressant und wurde vom 1. Ingenieur persönlich erklärt und geleitet. Für Chaîne-Mitglieder speziell ist eine Führung zu den Proviant-und Kühlräumen im Bauch des Schiffes spannend. Wer hätte dort unten mit einem Glas Champagner rosé und Snacks zur Begrüßung gerechnet?

Nach allen positiv verlaufenen „Restaurant-Tests“ hatten wir am vorletzten Tag das Vergnügen mit unserem Confrère Maître Hôtelier Josef Gruber gemeinsam im Elements, dem asiatischen Refugium, bei exzellenter Weinauswahl zu speisen. Zur Erinnerung erhielten wir eine persönliche Speisekarte mit den Namen und Unterschriften aller Teilnehmer.

Fazit nach zehn Tagen MS Europa 2 ist, dass niemand sich festlegen wollte, welches der beiden Schiffe für ihn nun das schönere oder bessere ist. Jedes von beiden hat seinen eigenen Charme!

Text & Fotos Astrid Kulosa, Vice Chargée de Presse

Hapag-Lloyd Kreuzfahrten

MS Europa 2

hl-cruises.com