Haus Stemberg – Anno 1846

Tradition, Behaglichkeit und Anspruch ist das Credo

15. Januar 2012: Seit 1975 führen Officier Maître Rôtisseur Walter Stemberg und Frau Petra das Haus Stemberg in Velbert. Heute zählt das Haus zu den besten kulinarischen Adressen im Bergischen Land, gelegen zwischen Düsseldorf, Essen und Wuppertal. Die Gäste schätzen die anspruchsvolle Kochkunst mit deutlichem Bezug zur Region.

2003 kehrte Vice Conseiller Culinaire Sascha Stemberg nach Lehr- und Wanderjahren in der Top-Gastronomie zum Beispiel bei Günter Scherer im Victorian, Peter Nöthel im Hummerstübchen, Hans Peter Wodarz im Hotel Paradis auf Mauritius und bei Zuckerbäcker Maushagen ins Restaurant der Eltern zurück.

In fünfter Generation, hält Küchenchef Sascha Stemberg mit seinem Team in Küche und Service die Tradition des Hauses und steht für anspruchsvolle, feine Regionalküche, von Kalbszungenpraline und gegrillter Zanderschnitte bis zu einer Blutwurstspezialität. Das umfangreiche Weinsortiment ist liebevoll ausgewählt und freundlich kalkuliert. In den beiden Felsenweinkellern können Weine in Ruhe probiert werden. Das besondere Augenmerk der Stembergs gilt den Weinen der „selektion stemberg“, die Gäste auch für den privaten Bedarf erwerben können.

„Man muss gerne Gastgeber sein, sonst hat man seinen Beruf verfehlt“, sagt Stemberg sen., dessen Markenzeichen der gezwirbelte Schnurrbart ist. Den Grundstein für das zusätzliche Geschäft hat Vater Walter gelegt, der schon vor 15 Jahren als Fernsehkoch auftrat. Auch Sascha Stemberg kommt als Fernsehkoch zum Einsatz. „Aber nur an meinem freien Tag, denn unser Restaurant ist die Basis aller Geschäfte“.

Den Betrieb wird der junge Stemberg traditionsgemäß, in einer Ergänzung von regionaler Küche und Haute Cuisine, fortführen. Der im Landhausstil eingerichtete Gastraum des Restaurants ist nicht nur für Genießer zum bevorzugten Speisezimmer im Bergischen Land geworden. Denn die Preise sind zivil geblieben. So hat der Gast in Velbert häufig noch Geld für eine hochwertige Weinbegleitung übrig und, wenn er noch etwas drauflegt, kann er das eigene Auto stehen lassen und sich vom Shuttle-Service nach Hause chauffieren lassen.

Mit großer Freude erfüllt es Bailli Joachim von Gratkowski, wie Vice Conseiller Culinaire Sascha Stemberg sich im Regionalrat engagiert und den Concours Régional des Jeunes Chefs Rôtisseurs der Bailliage Nordrhein tatkräftig unterstützt. „Es ist überwältigend mit wie viel Hingabe sich der Sascha immer wieder den jungen Leuten stellt.“ sagt Bailli von Gratkowski. Professionelle und Nichtprofessionellen Mitglieder stellen ihre Freizeit zur Verfügung und arbeiten während der Vorbereitung und der Durchführung der Wettbewerbe ehrenamtlich. „Das Engagement kann gar nicht hoch genug gewürdigt werden, denn am Ende profitieren wir alle von gut ausgebildeten Köchen in unseren Restaurants.

Wettbewerbe auf regionaler, nationaler oder sogar internationaler Ebene sind eine hervorragende Möglichkeit sich zu messen und zu präsentieren.“, stellt Bailli von Gratkowski fest. Gegründet wurde die Chaîne-Stiftung Deutschland mit dem Ziel, die Kochkunst zu bewahren und weiter zu entwickeln.

Stiftungen haben eine lange Tradition und können durch die Bildung eines Vermögensstock sehr weit in die Zukunft wirken. Der Stiftungszweck wird insbesondere dadurch verwirklicht, dass nationale und internationale Wettbewerbe (wie Jeunes-Chefs-Rôtisseurs-Wettbewerb und Jeunes-Sommeliers-Wettbewerb), zwischen Auszubildenden und Berufsanfängern durchgeführt oder unterstützt werden.

Mit der nachhaltigen Förderung dieses ausschließlich gemeinnützigen Zweckes, unterstützt sie auch die Bemühungen zur Nachwuchsförderung unserer Bruderschaft. Bereits im Jahr 1248 erlaubte König Ludwig IX. von Frankreich die Gründung einer Gilde von „Gänsebrätern“, die es jungen Leuten leichter machen sollte, diesen Beruf zu erlernen. Conseiller Culinaire Hon. Heinz Winkler sagt: „Gut zu kochen ist keine Hexerei, sondern im Wesentlichen Übung und fundiertes Wissen.“

Mit jeder Spende sichern Sie einen weiteren Teil der Zukunft unserer Stiftung und damit auch der Förderung des Deutschen Nachwuchses. „Denn die Wahrheit liegt auf dem Teller.“, wie Maître Rôtisseur Klaus Erfort gerne sagt.

Die Basis eines Kochs ist sein Restaurant und die Basis unserer Stiftung ist der Vermögensstock. Jede Spende von Ihnen fließt als Zustiftung direkt in den Vermögensstock und darf nicht aufgebraucht werden. Da der Vorstand dem Wunsch nach Sicherheit und Langfristigkeit folgt und alle Gelder des Vermögensstocks sehr konservativ angelegt werden, erzielen sie keine übermäßig hohen Renditen. Aber alle Aktivitäten unserer Stiftung werden aus den jährlichen Erträgen bezahlt. Nur wenn der Vermögensstock durch Spenden stetig vergrößert wird, steigen die jährlichen Erträge. Diese werden zur Förderung unseres Nachwuchses der Jeunes Chefs Rôtisseurs und Jeunes Sommeliers verwendet.

Eine Bruderschaft wie die unsere, ist in der Lage gemeinsam Großes zu bewegen, mit dem Wissen, die gehobene Küchen- und Tafelkultur weit in die Zukunft zu tragen.

Als Bestätigung für den Erhalt von Zuwendungen und Spenden versendet die Stiftung Pins mit Sternen, für Zuwendungen in Höhe von 150 EUR ein Pin mit 1 Stern, ab 300 EUR 2 Sterne und ab 500 EUR 3 Sterne. Jedes Mitglied sollte mit Stolz einen Stifter-Pin an seiner Kette tragen und damit zeigen, dass es sich auch in der Stiftung, den Zielen der Chaîne des Rôtisseurs verpflichtet fühlt.

 

Text: Heiko Leuchtmann, Chargé de Presse d’Allemagne

 

mehr unter:

http://www.haus-stemberg.de

 

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