Selbst gekocht schmeckt’s auch nicht schlecht. Chaîne-Koch-Happening im Kochsalon Atlas

Donnerstag, 7. März 2019 - Bailliage Hamburg


Einmal am Herd stehen und selber den Kochlöffel schwingen – und im Anschluss gemeinsam an einer langen Tafel speisen. Rund 30 Mitglieder der Bailliage Hambourg trafen sich im Kochsalon des Restaurants Atlas zum ersten großen Chaîne-Koch-Happening des Jahres 2019. Eingeladen hatten Bailli Bettina Schliephake-Burchardt und die Confrères und Maîtres des Restaurateurs Karsten Rüdiger und Raphael Flandrin. In vier Arbeitsgruppen bewiesen unsere Amateur-Köchinnen und Köche, dass Sie nicht nur beim Essen guten Geschmack beweisen sondern auch im Umgang mit Herd und Töpfen äußerst geschickt sind.

Nach dem Aperitif – es gab perfekt gekühlten Crémant Rosé aus dem Hause Bouvet – hieß es: An die Töpfe, fertig, los. Unter Anleitung von Küchenchef Steffen Buchmann und natürlich mit einem gelegentlichen Schluck Küchenwein wurde in vier Arbeitsgruppen geputzt und geschnippelt, gerührt und gebraten, gegrillt und tranchiert. Und zwar mit soviel Begeisterung und Engagement, dass selbst Profi Buchmann mit Lob und Anerkennung nicht geizte: „Den Mitgliedern der Chaîne des Rotisseurs merkt man sofort an, dass es sich um Gourmets handelt, die auch wissen, wie man gutes Essen zubereitet“, so der 39-Jährige.

Das Ergebnis konnte sich nicht nur sehen lassen, es schmeckte auch noch vorzüglich. Als ersten Gang gab Ziegenkäsegnocchi mit geschmorter Paprika und einer Honig-Rosmarincreme. Eine köstliche Vorspeise, einfach und schnell gemacht, wenn man beim Formen der Gnocchi nicht unbedingt das Zentimetermaß anlegt. „Genau das Richtige für einen lauen Sommerabend auf der Terrasse“, bemerkte einer der Köche. „Dazu ein Glas Rotwein. Mehr braucht der Mensch nicht zum Glücklichsein.“

Ebenso lecker, aber von der Zubereitung ein paar Grad schwieriger, der Zwischengang: Gebratenes Doradenfilet mit Tomaten-Pinienkernfumet auf Spargelrisotto. Doch auch hierbei erweisen sich unsere Amateure als nahezu profihaft. Der Fisch kam kross auf den Teller – natürlich zuerst auf der Hautseite gebraten. Das Risotto war cremig und von feinster Konsistenz.

Ebenso perfekt kam dann der Hauptgang daher – ein von Confrère Dieter Schunke, dem Großmeister an der japanischen Teppanyaki Grillplatte, auf den Punkt gegartes Rinderfilet. Dazu gab es eine toll abgeschmeckte Sauce Choron, knackige Buschbohnen und Kartoffelstrudel.

Die abschließenden Schokoladentörtchen mit Himbeerparfait rundeten das Menü perfekt ab.

Allgemeines Fazit des Abends: Selber kochen in solch toller Atmosphäre macht nicht nur einen Riesenspaß, sondern sollte im nächsten Jahr unbedingt wiederholt werden.

Text: Klaus Zelgin, Vice Chargé de Presse

Fotos: Irmtraut Schliephake und Klaus Zelgin

Kochsalon Atlas

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