Staatsoper München mit kulinarischer Begleitung von Dallmayr „ein Augen- und Ohrenschmaus“

Freitag, 30. November 2018 - Bailliage Haute Bavière


Un plaisir pour les yeux et les oreilles hat die Einladung zum Ballett des Kinderbuch-Klassikers „Alice im Wunderland“, choreographiert von Christopher Wheeldon, komponiert von Joby Talbot und Nicholas Wright, versprochen und noch mehr eingelöst.

Betrachtet man das erste Bild – die Gartengesellschaft die „plaudernd“ an einer gedeckten Tafel Platz nimmt - bedarf es keiner ausgeprägten Phantasie eine Verbindung zu unserer Bruderschaft herzustellen. Im Foyer der „Freunde des Nationaltheaters“ war zwar keine Tafel gedeckt, aber dennoch konnten sich die knapp 90 Consœurs und Confrères mit Gästen vor Vorstellungsbeginn an Stehtischen plaudernd, an den auf Etageren vorbereiteten Feinheiten wie des Hauses Dallmayr erfreuen.

Man vermutet es kaum, im Hintergrund kümmert sich eine Hundertschaft um das technische Gelingen des Abends. Alice im Wunderland ist die aufwendigste Ballettproduktion die es je an der Bayerischen Staatsoper gegeben hat. Da sei nicht nur die Bühnentechnik erwähnt sondern gleichfalls die Organisation für das kulinarische Erlebnis in den Pausen. Auch wenn die Zeit vorgegeben knapp war, wurde in der 1ten Pause – nicht Kaninchen – sondern Dallmayrs Opernteller mit Beef Tatar und Lachs an den farbenfroh dekorierten Stehtischen serviert.

Nach vielen durchgestandenen Abenteuern von Alice stimmten uns ruhigere Episoden wie ein Pas de deux auf fast leerer Bühne auf die Dallmayr Dessert Variationen in der 2ten Pause ein. Ein sehr gelungener Abend mit – natürlich – einem Happy End für Alice die mit ihrer großartigen Leistung in Bewegung, Gestik und Mimik nachhaltig begeisterte.

Mit einem großen Dank an Vorderhausmanager Charles Edward Maxwell von der Staatsoper München wie Confrère Mâitre Restaurateur Florian Hettler vom Hause Dallmayr und seinem Serviceteam unter der Leitung von Günter Plach verabschieden wir uns mit einem Szenenapplaus.

Text und Fotos: Kristian Koschuschmann, Vice Chargé de Presse