FEINE PERUANISCH-ITALIENISCHE KÜCHE IN BERLIN
Aus besten peruanischen Zutaten italienische Genuss-Erlebnisse

Table Maison, 24. Juni 2026: Es ist immer spannend, ein Restaurant mit einem klaren Konzept kennenzulernen und sich auf die Kompositionen einzulassen. Das Restaurant 136 in Berlin-Mitte ist ein solches Haus mit einer sehr feinen Küche. Das eigenständig wie präzise Konzept ist schnell erklärt: eine inspirierte Verbindung peruanischer Aromen mit italienischer Produktkultur und handwerklicher Finesse.
Zum Empfang wurde ein Pisco-Sour gereicht. Pisco ist ein Traubenbrand, der in Peru und Chile als nationales Kulturgut gilt. Mit Zitronensaft, Rohrzucker-Sirup, Eiweißschaum, getrocknete Orangenscheibe und 3 Tropfen Angostura Aromatic Bitter war er perfekt.


Nachdem die 23 erschienenen Gäste Platz nahmen und vom Vice-Chancelier Dr. Maurizio Di Stasio begrüßt wurden, wurden vier verschiedene Arten Fingerfood serviert. Allein schon der Aufbau der vier Köstlichkeiten sprach das Auge sofort an. Die klaren Farben des Thunfisches, der panierten Garnele, der kräftig grünen Erbsen und des Wasabi-Kaviars machten Appetit auf mehr. Im Mund gab es die ersten Geschmacksexplosionen und damit eine Vorfreude auf das Menü. Bevor das Menü begann, wurde eine nächste Komposition als Amuse-Bouche gereicht: Kinoa-crunch, Basilikum, Tomaten, wobei die kleinen Cocktail-Tomaten geschält waren. Diese feine Arbeit rundete die Finesse dieser Komposition ab. Das herzliche Willkommen seitens des Restaurants 136 konnte man wirklich spüren.


Für den kulinarischen Einstieg ins Menü wählte Chefkoch Matias Diaz den Ikejime Hamachi mit Rocoto, Süßkartoffel, japanischer Koriander und Amalfi-Zitrone. Passend dazu gab es einen L’Attesco 2022, Colli Trevigiani. Der Hauptgang war sehr fein auf das Wagyu A4 Kagoshima mit Artischocke, Ajî Panca und Kartoffel abgestimmt. Zusammen mit dem 62 Rubesco 2022 aus Umbrien gab es auch hier eine Gaumenfreude nach der anderen. Das Wagyu schmolz auf der Zunge, und der Wein rundete den Geschmack des A4-Wagyu perfekt ab.


Den süßen Abschluss bildeten zwei Desserts, die mit einem Almerita 2022, Sicilia perfekt in Szene gesetzt wurden: zum einen gab es Zitronen-Kirsche mit Amaranth und zum anderen Erdbeere-Disaronno mit Pompona-Vanille und Piura-Schokolade.


Nach dem Kaffee und der Danksagung unseres Vice-Chancelier Dr. Maurizio Di Stasio kam eine tolle Anekdote zum Vorschein. Chefkoch Matias Diaz präsentierte eine Urkunde der Confrérie de la Chaîne des Rôtisseurs aus dem Jahr 2019, die er als Chef de Partie im Hugos Restaurant zu unserem letzten Grand Chapitre in Berlin erhalten hatte. Die Confrérie de la Chaîne des Rôtisseurs ist für ihn ein guter Bekannter. Vielleicht wird daraus noch echte Freundschaft.

Text & Fotos: Manuela Schäfer – Vice-Chargée de Missions