Äolische Inseln –
Ein Fest für Gaumen, Auge und Seele
Es gibt Reisen, die man erlebt – und solche, die man genießt. Unsere Fahrt zu den Äolischen Inseln, organisiert von Klaus Gérard, Bailli der Bailliage Munich et Haute-Bavière gehörte zweifellos zur zweiten Kategorie. Vom ersten Moment an spürte man: Hier wurde nicht einfach eine Reise geplant, sondern eine kleine Symphonie aus Meer, Kultur und Kulinarik komponiert.
Feuer am Horizont
An Bord unseres Schiffes, der Aliante, ließen wir uns hinaustragen nach Panarea und weiter nach Stromboli. Als die Dunkelheit sich über das Wasser legte, zeigte der Vulkan sein wahres Gesicht: Eruption um Eruption erhellte den Nachthimmel, ein Naturschauspiel, das niemanden an Bord unberührt ließ. Applaus für die Erde selbst.
Lipari – Süße Verführung
Lipari bot, was die Inseln am besten können: Genuss pur. Die weltbesten Granite in Aromen von Limone, Mandarine, Mandel, Pistazie und Kaffee mit Sahne, dazu warme Brioche – ein Frühstück wie ein kleines Fest.
Schönste Blumendekorationen, frische Früchte, gefülltes Gebäck in Malvasiawein getunkt, dazu mit Rosen von einer liparischen Trachten- und Musikgruppe empfangen und unterhalten zu werden, der Auftakt dieser Reise hätte nicht schöner beginnen können.
Am nächsten Tag ging es bunt weiter: In Citroën Méharis, jeder in einer anderen Farbe, kurvten wir über Lipari. Das archäologische Museum entpuppte sich als sensationeller Schatz, die Kathedrale mit ihrem lange verborgen gebliebenen, wunderschönen Kreuzgang als stiller Höhepunkt der Insel. Und dann, im atemberaubenden Amphitheater mit Blick aufs Meer, die Überraschung des Tages: Schauspieler in historischen Kostümen entführten uns mit einer kleinen, spritzigen Komödie in vergangene Zeiten.
Segeln, Speis und Gesang
Der Höhepunkt der Reise aber wartete auf dem Wasser: eine Fahrt auf der Sigismondo, einem betörend schönen alten Holzsegler, souverän geführt von Kapitän Felice. Es wurde gespeist, getrunken und gesungen – zur Gitarre, mit vollem Herzen. Nach einem erfrischenden Bad im tiefblauen Meer setzten wir Kurs auf Salina
An den schönsten Plätzen und in den charmantesten Restaurants durften wir die köstlichsten Spezialitäten der Insel probieren, eine kulinarische Liebeserklärung nach der anderen.
Fazit
Eine rundum gelungene Reise, reich an Vergnügen und ohne einen einzigen offenen Wunsch. Bravo – und auf ein baldiges Wiedersehen auf den Äolischen Inseln!
